Was ist eine Ecosphere?

Eine lebende Welt im Glas.

Eine EcoSphere ist ein vollständig geschlossenes Ökosystem, in dem Garnelen, Algen und Mikroorganismen in einem natürlichen Kreislauf zusammenleben.

Ein kleines Ökosystem, das sich selbst erhält.

In einer EcoSphere leben Garnelen, Algen und Mikroorganismen in einem fein abgestimmten biologischen Kreislauf. Das Glas wird nach der Herstellung dauerhaft verschlossen. Es muss weder gefüttert noch das Wasser gewechselt werden.
Licht liefert die Energie für das System. Die darin enthaltenen Organismen nutzen und recyceln die vorhandenen Nährstoffe immer wieder. So entsteht eine kleine, lebende Welt, die Natur, Wissenschaft und Design miteinander verbindet.

Was macht sie besonders?

Vollständig geschlossen

Nach der Herstellung bleibt das Ökosystem dauerhaft verschlossen. Wasser, Tiere oder Futter werden nicht mehr hinzugefügt.

Lebendig und einzigartig

Garnelen, Algen und alle biologische Bestandteile machen jedes Ökosystem zu einem Unikat.

Pflegeleicht

Der wichtigste Beitrag besteht aus einem geeigneten Standort, indirektem Licht und einer möglichst gleichmäßigen Temperatur.

Was lebt in einem geschlossenen Ökosystem?

Die kleinen Garnelen sind der sichtbarste Teil des Ökosystems. Sie ernähren sich von Algen und natürlichem Biofilm, der sich auf Kies, Glas und Gorgonie bildet.

Algen nutzen das einfallende Licht zur Photosynthese und erzeugen Sauerstoff. Bakterien und andere Mikroorganismen verarbeiten organische Rückstände und setzen daraus wieder Nährstoffe frei.

Jeder Bestandteil erfüllt eine Aufgabe und trägt zum natürlichen Gleichgewicht des Systems bei.

Wie funktioniert der Kreislauf?

1. Licht

Indirektes Licht liefert die Energie für die Photosynthese.

2. Algen

Die Algen erzeugen Sauerstoff und bilden einen Teil der Nahrungsgrundlage.

3. Garnelen

Die Garnelen ernähren sich von Algen und natürlichem Biofilm.

4. Mikroorganismen

Bakterien wandeln organische Rückstände wieder in verfügbare Nährstoffe um.

5. Ein neuer Kreislauf

Die Nährstoffe werden erneut von den Algen aufgenommen und im System weiterverwendet.

Warum kein Füttern?

Garnelen, Algen und Mikroorganismen übernehmen in dem Ökosystem unterschiedliche Aufgaben. Die Garnelen ernähren sich von Algen und Biofilm. Die Gorgonie bietet zusätzliche Oberflächen, auf denen sich dieser natürliche Aufwuchs bilden kann. Bakterien verarbeiten organische Rückstände und führen die enthaltenen Nährstoffe wieder dem Kreislauf zu.

Das geschlossene Ökosystem verfügt über einen eigenen natürlichen Nährstoffkreislauf. Die Garnelen ernähren sich von Algen und Biofilm, während Mikroorganismen organische Stoffe wieder in Nährstoffe umwandeln.

Zusätzliches Futter oder ein Wasserwechsel würden dieses empfindliche Gleichgewicht verändern. Deshalb bleibt das System dauerhaft verschlossen und wird möglichst wenig von außen beeinflusst.

Was braucht das Ökosystem?

Indirektes Licht

Ein nicht zu heller Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung unterstützt die Photosynthese, ohne das Wasser zu stark zu erwärmen.

Gleichmäßige Temperatur

Eine möglichst stabile Raumtemperatur zwischen 16°C und 26°C schützt das biologische Gleichgewicht.

Zeit und Ruhe

Veränderungen entwickeln sich langsam. Das Ökosystem sollte nicht häufig umgestellt oder geschüttelt werden.

Jedes System ist ein Unikat

Jedes Ökosystem wird von Hand vorbereitet, gestaltet, biologisch geprüft und erst nach einer Stabilisierungsphase dauerhaft verschlossen.

Gorgonien sind ebenfalls von Hand geschnitten und unterscheiden sich in Form und Verzweigung. Auch Kies, Garnelen, Algenentwicklung und die Anordnung der Bestandteile können variieren.

Diese natürlichen Unterschiede sind kein Fehler, sondern Teil des besonderen Charakters jedes einzelnen Ökosystems.

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